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Die lauteste Stille

20. Sept.
10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Wir treiben friedlich mit unserem Boot auf dem Meer und schauen in den Sternenhimmel. Plötzlich spüren wir, wie ein leichter Wind aufkommt. Dunkle Wolken ziehen auf. Ein Unwetter naht. Die ersten Regentropfen nieseln auf uns herunter. Es wird zunehmend kühler. Langsam türmen sich die Wellen am Horizont bedrohlich auf. Die See wird rauer, der Wind peitscht nun erbarmungslos auf uns ein. Die Wellen brechen über unser Boot herein. Wir drohen von der Natur verschlungen zu werden. Wir versuchen verzweifelt mit dem Boot über Wasser zu bleiben. Unsere Kräfte schwinden und es bleibt nur noch die Hoffnung, dass sich der Sturm bald beruhigt. Wir werden erhört. Völlig erschöpft und kraftlos schauen wir in den Himmel. Wir blinzeln, da uns die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages begrüßen und schmunzeln, weil wir diese stürmische Nacht überlebt haben. Es wird nicht die Letzte gewesen sein.



Es gibt etwas, das so laut ist, dass niemand es hören kann. Etwas, was eine tiefe Wunde in unserer Seele hinterlässt. Es ist der Klang eines gebrochenen Herzens. Die lauteste Stille, die wir im Leben erfahren können.


Ich schreibe euch das aus gegebenem Anlass. Heute gewähre ich euch exklusiv einen sehr privaten und tiefen Einblick in meine Gefühlswelt und in mein Tagebuch. Es wird mein bisher persönlichster und emotionalster Blog.


Ich war mir sicher, dass mein "Spirit-Animal" der (einsame) Wolf ist. Ich dachte es war meine Bestimmung. Vielleicht ist sie es auch...


Manchmal passiert es einfach so. Ganz unverhofft und unangekündigt. Ein Mensch tritt in unser Leben, der plötzlich unsere Welt auf den Kopf stellt. Und da war sie. Ich konnte bereits bei der ersten Begegnung mit ihr etwas spüren. Irgendetwas war anders. Besonders. Wir haben angefangen zu schreiben, zu philosophieren und haben uns dadurch schon bald sehr tief miteinander verwurzelt. Ich merkte, dass sich Gefühle entwickelten. Beidseitig. Es gab aber Hindernisse. Sie war schon in einer Beziehung, die weder sie noch ich beeinflussen wollten. Ich entschloss mich aus Rücksicht und Respekt wieder zurückzuziehen und schrieb ihr einen Abschiedsbrief.


Sie konnte mich aber nicht loslassen und wollte, dass ich bei ihr bleibe. Unsere Herzen haben immer wieder die Nähe zueinander gesucht. Sie meinte ich habe ihr ein Gefühl vermittelt, was sie so noch nie erfahren durfte. Sie musste nachdenken und hat bald darauf ihre Beziehung beendet, weil sie unglücklich war. Sie wollte zuerst Zeit nur für sich, aber schon bald mit mir zusammen sein. Wir haben uns entschieden unserer Liebe eine Chance zu gegeben. Denn das 1. Mal in meinem Leben habe ich mich in das Herz von jemanden verliebt (nach meiner Mama). Unser Miteinander war geprägt von Tiefe, Zärtlichkeit, Vertrauen und einmaligen Momenten.


Es fühlte sich an wie im Märchen und vom Schicksal bestimmt. Jedoch nur für kurze Zeit. Ich habe sie in einer sehr schwierigen Lebensphase kennengelernt. Sie hatte stark mit ihrer Vergangenheit und seelischen Schmerzen zu kämpfen, die nun an die Oberfläche kamen. Ich habe versucht ihr das immer wieder zu zeigen, dass sie bei mir ganz sicher ist und keine Angst mehr haben braucht. Mein Herz ist von Natur aus sehr loyal und kann viel Liebe geben, ohne etwas zurückzuerwarten. Das war für sie alles so ungewohnt. Sie konnte nicht begreifen, wie sie jemand so bedingungslos lieben kann.


Ihre Wunden waren aber zu stark. Sie hatte nie Zeit alles für sich aufzuarbeiten, was passiert ist. Sie war überwältigt von der Dynamik der Vergangenheit. Ich wäre gerne an ihrer Seite geblieben, um ihr zu helfen, aber sie wollte lieber alleine sein. Und den Wunsch nach Freiraum musste ich ihr geben. Ihr zuliebe. Ich schrieb ihr noch einen Liebesbrief. Wir haben uns dann umarmt, geweint, unsere Liebe füreinander ausgedrückt und voneinander verabschiedet.

"The ♥️ needs more time to accept, what the mind already knows.

The mind moves on the day it understands, the ♥️ on the day it stops hoping.

Between those two days a person lives an entire life pretending to be okay."


„Das Herz braucht mehr Zeit, um zu akzeptieren, was der Verstand längst weiß.

Der Verstand lässt an dem Tag los, wenn es versteht und das Herz an dem Tag, an dem es aufhört zu hoffen.

Zwischen diesen beiden Tagen lebt ein Mensch ein ganzes Leben lang und tut so, als wäre alles in Ordnung.“


Soweit die grobe Skizze unserer Geschichte.


Ich habe viel reflektiert und recherchiert, um nach Wegen zu suchen mit der Situation umzugehen. Dabei habe ich nicht nur mich und meine Welt ins 'Spotlite' gesetzt, sondern bin die Gespräche mit ihr nochmal durchgegangen, habe alles interpretiert und eingeordnet, um auch sie zu verstehen.


Es klinkt erst Mal paradox, wenn sich zwei Menschen lieben, dann eine Seite entschließt die Partnerschaft trotzdem zu beenden. Das hat einen traurigen Hintergrund. Sie hatte eine traumatische Kindheit/Jugend und kam aus einer Beziehung, wo Liebe an Bedingungen geknüpft war. Sie hat immer viel gegeben, aber nie etwas aus Liebe zurückbekommen. Ihre Bindungsbedürfnisse wurden selten erfüllt. Sie kannte bislang nur eine Form von Liebe. Eine die vor allem weh tut. Eine, wo sie immer um ihren Wert kämpfen musste, oft das Gefühl hatte nie gut genug und sogar zu viel zu sein.


Sie hat den Blick verloren, was wahre Liebe wirklich ist. Bis ich kam und ihr plötzlich eine neue Welt gezeigt habe. Ein Ort wo jemand ihr zuhört, sie sieht, sie versteht und ihren Wert erkennt. Das hat ihre Augen geöffnet, aber sie auch verunsichert. Denn dieser Kontrast hat alte Wunden erst sichtbar gemacht. Die daraus entstandene Erkenntnis "Warte - so kann Liebe also auch sein?" schafft dann ein ganz neues Bewusstsein vergangener Erfahrungen. Ich glaube das hat Ängste und Selbstzweifel bei ihr ausgelöst. Sie war emotional überfordert, dass viele ihrer seelischen Verletzungen noch nicht verheilt sind.


Ich habe nun gelernt, dass wahre Liebe und die Fähigkeit, eine Beziehung emotional tragen zu können, unterschiedliche Dinge sind. Man kann einen Menschen aufrichtig und tief lieben und dennoch nicht in der Lage sein, die Nähe, Fürsorge aber auch Verantwortung und emotionalen Herausforderungen einer Beziehung anzunehmen. Bei unverarbeiteten inneren Wunden kann auch etwas sehr Schönes zur Belastung werden. Dann greifen erlernte Schutzmechanismen wie der Kampf- und Fluchtmodus, auch wenn gar keine Gefahr droht. Sie ist emotional und psychisch erschöpft. Ich hoffe, dass sie mit der Zeit ihre inneren Konflikte lösen und nachhaltig heilen kann.


Ich wünschte, sie hätte sich einmal durch meine Augen sehen können. Es ist ihr schwer gefallen zu erkennen, was ich in ihr gesehen habe. Möglicherweise war meine Liebe zu ihr größer, als ihre Liebe zu sich selbst. Ich habe alles gegeben und wollte sie gerne heilen, aber das kann wohl nur sie selbst. Sie ist sehr dankbar, dass ich in ihr Leben gekommen bin und in der Dunkelheit immer für sie da war. Ich wünsche mir, dass sie bald sieht wie wunderschön ihr Herz ist und wieder Vertrauen in die Liebe bekommt. Ich denke das Schicksal hat mich ausgewählt, ihr den Weg zu weisen. Und ich weiß, dass sich dahinter auch ein Sinn für mich verbirgt. Ich darf sie lieben und weiter in meinem Herzen tragen. Aber ich muss auch mich schützen und mein eigenes Leben weiterleben.



Ihre Entscheidung war ein Erdbeben und jetzt ist auch der Tsunami an Gedanken und Gefühlen über mich hereingebrochen. Ich bin hochsensibel veranlagt. Das heißt, ich kann sehr intensiv und sehr tief fühlen. Das macht Liebeskummer besonders hart, weil ich mit den Gedanken und Gefühlen, die damit einhergehen, sehr überreizt bin. Wie starker Sonnenbrand, nur innerlich.


Mein Herz hat es halt ziemlich zerbröselt und ich sammle gerade alle Krümel auf. Könnte ich die Uhr zurückdrehen und hätte erneut die Wahl, diese Erfahrung zu machen, würde ich mich trotzdem wieder so entscheiden. Auch wenn es naiv scheint, waren die Momente zu schön, um sie missen zu wollen. Diese behalte ich immer in positiver Erinnerung.

„Wie sehr uns der Verlust eines Menschen schmerzt, hängt nicht davon ab,

wie lange dieser an unserer Seite war, sondern davon,

wie tief die gemeinsame Zeit in unserem Herzen Spuren hinterlassen hat.“

Meinen Zustand nennt man Liebeskummer. Ein seelischer Schmerz der entsteht, weil wir einen Menschen verloren haben, den wir nicht verlieren wollten. Es tut uns so weh, weil uns die gewohnte Nähe und Verbundenheit, zu dieser Person plötzlich fehlt. Wenn wir verlassen werden, leidet unser Selbstwertgefühl, weil durch die Zurückweisung unsere Ängste bestätigt werden, nicht gut genug zu sein. Unsere Glückshormone gehen dramatisch zurück und Stresshormone vermehren sich.


Wir durchlaufen bei Liebeskummer mehrere Phasen:


  • Phase 1: Schock + das Nicht Wahrhaben-Wollen 😨

    Wir können es nicht glauben und sind wie gelähmt.


  • Phase 2: Sehnsucht + emotionale Überforderung 🥺

    Es fängt an weh zu tun und wir vermissen die Person sehr.


  • Phase 3: Hoffnung + Rettungsaktion 🛟

    Wir versuchen die Situation irgendwie zu retten und zu verändern.


  • Phase 4: Unverständnis + Negative Gefühlswelle 🤬

    Nun kommen sehr negative Gefühle und Fragen an die Oberfläche.


  • Phase 5: Einsicht + Akzeptanz😔

    Wir realisieren, dass es endgültig vorbei ist und nehmen den Verlust an.


  • Phase 6: Loslassen und Weiterleben 😇

    Es tut nicht mehr ganz so weh, weil wir es für uns verarbeitet haben.


Vor allem in den ersten Phasen sind Anker wichtig, die uns im akuten Sturm schützen nicht davonzutreiben. Wir sollten mehrere Anker haben. Meine sind:


  • 🫂Familie ist immer für mich da, hört mir zu und umarmt mich

  • 🔐Privatsphäre erlaubt mir frei zu fühlen und mich wiederzufinden

  • 🖋️Schreiben hilft mir mein Inneres zu reflektieren

  • 📖Lesen bereichert mich und beruhigt meine Seele

  • 🎧Musik lenkt mich ab und muntert mich auf

  • 🌳Natur erdet mich und gibt mir inneren Frieden

  • 😮‍💨Atmen lindert den Schmerz wie Balsam

  • 🏋🏻‍♂️Sport motiviert mich und gibt mir Lebenskraft zurück

  • 🏠Routinen geben meinem Leben Halt und Struktur

  • 😴Schlaf lädt meine emotionalen und mentalen Batterien auf

"Es ist weniger die Wunde, die uns jemand zugefügt,

die uns am meisten schmerzt,

sondern viel mehr unser eigener Umgang damit."

Psychotherapeuten wurden einst befragt, wie viele Menschen sie in ihren Therapiesitzungen schon geheilt haben. Die offene und ehrliche Antwort war: keinen Einzigen. Der Grund ist, dass seelische Schmerzen sehr komplex sind und sie ausschließlich Hilfestellung geben können damit umzugehen. Wirkliche Heilung kann niemand bewirken, außer wir für uns selbst. Bei meiner Recherche habe ich Methoden gefunden, wie wir die Wucht der stürmischen See abfedern können. Nennen wir sie Wellenbrecher.

Was uns bewusst sein muss...

Durch den Sturm

Der einzige Ausweg ist dem Unwetter direkt entgegen zu laufen. Mitten hindurch. Unterdrückt eure Gefühle und Gedanken nicht. Lasst sie zu und fühlt sie. Es ist okay traurig zu sein, es ist okay wehmütig zu sein, es ist okay enttäuscht zu sein, es ist okay verletzt zu sein, es ist okay zu weinen. Das ist keine Schwäche, sondern eine Stärke diese Gefühle zuzulassen. Diese Emotionen bleiben nicht für immer.

Klarheit schaffen

Es wird in eurem Kopf und Herz sehr chaotisch vorgehen. Es werden viele Fragen hochkommen. Die Gründe für den Abschied müssen euch transparent und ehrlich erklärt werden. Schafft Klarheit für euch und fordert diese auch ein. Wenn dem nicht so ist haben wir kaum eine Chance es in irgendeiner Form zu verstehen und damit umzugehen.

Abstand und emotionale Distanz

Setzt Grenzen. Vermeidet den Kontakt, auch wenn es schwer fällt. Abstand ist jetzt das beste Schmerzmittel. Gebt der Person den gewünschten Raum. Genau diesen braucht auch ihr. Räumt alle Erinnerungsstücke weg. Versucht euch emotional abzugrenzen. Solltet ihr euch begegnen, seid distanziert und neutral, bleib aber respektvoll und höflich.

Rückschläge kommen

Wir müssen nicht nur einen Berg besteigen, sondern eine ganze Bergkette. Es wird Tage geben, wo ihr euch gut und frei fühlt, aber es wird auch wieder miserable Tage geben, wo ihr euch schlecht fühlt. Das ist okay und Teil des Heilungsprozesses. Lasst euch davon nicht verunsichern. Liebeskummer braucht sehr viel Zeit zum heilen.

Was wir erreichen müssen...

Verantwortung übernehmen

Übernehmt für alles, was in eurem Leben passiert Verantwortung. Unabhängig davon, wie viel Schuld ihr wirklich an einer Situation tragt. Tretet aus der Opferrolle raus, stoppt Schuldzuweisungen und macht euch bewusst, dass nichts aus der Vergangenheit mehr die Gegenwart verändern kann.

Ego zähmen

Wenn unser Selbstwert durch Ablehnung gekränkt ist, dann wehrt sich das Ego gegen diese Realität. Es reagiert mit sehr starken negativen Gefühlen, wie Wut und geht in den Angriffsmodus. Das ist Selbstschutz, aber kontraproduktiv. Auch Groll, Verbitterung und Missgunst sind Gefühle, die uns weiter in den Abgrund treiben. Wir müssen den Schmerz des Verlustes vom Stolz unseres Egos trennen. Eine Trennung ist keine Abwertung unseres Wertes als Mensch.

Glauben einordnen

Gedanken, dass nur diese Person perfekt, genau richtig und für uns bestimmt war, sind ganz normal. Euch hat die Person die Welt bedeutet. Ihr wart euch sicher, dass ihr euren "Soulmate" gefunden habt. Hört auf euch diese Story immer wieder zu erzählen, sonst wird Liebeskummer chronisch. Die Version der Person, die ihr liebt, existiert so leider nicht mehr. Wir laufen einer Illusion hinterher, denn die Person kann nur dann unser "Soulmate" sein, wenn beide einander bedingungslos wählen. Liebe ist aber eine Entscheidung zweier Menschen füreinander.

Akzeptanz

Der wichtigste Schritt ist loszulassen. Wir müssen es radikal akzeptieren, dass die Situation leider so ist. Versucht es zu verstehen und kämpft nicht weiter dagegen an. Haltet euch nicht damit auf zu warten, zu hoffen und den weiteren Verlauf zu kontrollieren. Ihr habt alles getan, was ihr konntet. Euer Leben muss weitergehen. Der Fokus seid ihr.

Wie wir wirklich heilen...

Selbstfürsorge

Das Essentiellste. Seid jetzt besonders für euch da. Hört eurem Herz zu. Ordnet eure Gedanken. Kümmert euch aktiv um euren seelischen, emotionalen und geistigen Zustand. Denkt, fühlt, sprecht und reflektiert. Tut täglich Dinge, die euch gut tun, Freude bereiten und Kraft geben. Und vergesst nicht euch auch selbst mal in den Arm zu nehmen.

Positive Bedeutung

Orte, Musik, Dinge, die wir mit der Person in Verbindung bringen, lösen automatisch traurige Gefühle, wie Wehmut aus. Wir steigern uns in das Gefühl und der Kummer nistet sich ein. Das ist eine endlose Kummerspirale. Seid euch bewusst, dass unser Herz niemals wirklich gebrochen werden kann. Das ist eine Illusion, die dadurch entsteht, weil das Gefühl gebrochen zu sein eine Bedeutung ist, die wir dem Ereignis beimessen. Wir fühlen den Schmerz so lange, wie wir ihm eine negative Bedeutung zusprechen und mit solchen Emotionen füllen. Das verstärkt alles und heilt den Kummer nicht. Was wir tun müssen ist, den Schmerz mit positiven Emotionen zu füllen. Schließt eure Augen und beginnt zu lächeln, wenn Erinnerungen aufkommen. Versucht nicht mehr traurig darüber zu sein, was ihr verloren habt, sondern dankbar, was ihr erfahren durftet. Menschen können nämlich nicht leiden und gleichzeitig dankbar sei.

Vergebung

Ihr werdet es sicher nie ganz vergessen, aber vergebt, egal was passiert ist. Wenn ihr das nicht tut, werdet ihr immer wieder Schmerzen empfinden. Verzeiht zuerst euch, dann der Situation und bitte vergebt schließlich auch der Person. Nur so könnt ihr euren inneren Frieden nachhaltig wiederherstellen.

Phönix aus der Asche

Wir gehen immer stärker als solchen Erfahrungen hervor, als wir reingegangen sind. Es setzt neue Energie frei. Ergreift die Chance. Schafft Veränderung. Baut aus den Trümmern etwas neues auf. Findet etwas, was euch wieder einen Sinn gibt. Der Schmerz ist so viel kleiner als das, was die Welt für euch bereithält.



Nun... Liebe wird oft missverstanden. Sie ist, in ihrer pursten Form, das Einzige im Leben, was niemals weh tut. Der Verlust von Liebe ist in Wahrheit das, was weh tut. Denn wenn wir lieben, machen wir uns verletzlich. Liebe und Kummer sind daher zwei Seiten der gleichen Medaille. Vergesst aber nicht. Ihr seid nicht alleine mit euren Gefühlen und Gedanken. Diese Erfahrung durchlebt jeder von uns mindestens 1x und ist Teil des Lebens.


👎🏻Die schlechte Nachricht: Liebeskummer ist brutal schmerzhaft.

👍🏻Die gute Nachricht: Liebeskummer ist heilbar.


Wisst ihr noch ...? Jeder hat sich als Kind doch schon mal das Knie aufgeschürft. Sofort haben wir Hilfe geholt und die Wunde wurde liebevoll versorgt. Täglich haben wir (und unsere Mama) die Wunde angeschaut und uns darum gekümmert, bis alles verheilt ist. So sollten wir auch mit seelischen Wunden umgehen. Die sind nur leider versteckt, aber trotzdem da. Wir dürfen sie niemals ignorieren, sonst entzünden sie sich, werden schmerzhafter und heilen nie wirklich ab. Wir müssen uns täglich darum kümmern.

"Der schlimmste Schmerz im Leben ist nicht,

dass uns jemand verlassen hat, den wir lieben,

sondern der, wenn wir aufhören uns selbst zu lieben."

Sucht bitte niemals das Glück eures Lebens in anderen Personen. Das habt nur ihr selbst in der Hand. Die Wucht der Vergangenheit darf nicht für immer die Gegenwart bestimmen. Ihr habt nicht das bekommen, was ihr wolltet, weil etwas anderes Schönes auf euch wartet. Vertraut dem Timing des Lebens.

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